Sanierung in Stockach und am Bodensee

Eine Sanierung beginnt mit einem Schaden. Wasser, das aus einer Leitung gelaufen ist. Eine Wand, die feucht bleibt, obwohl gelüftet wird. Schimmel hinter dem Schrank an der Außenwand. Ein Riss, der jedes Jahr etwas länger wird. Anders als bei einer Renovierung geht es hier nicht um Optik, sondern um die Bausubstanz — und darum, den Zustand von vor dem Schaden wiederherzustellen, in besserer Qualität als vorher.

Das ist der Bereich, in dem am meisten falsch gemacht wird, weil die Reihenfolge entscheidet und nicht die Geschwindigkeit. Wer eine feuchte Wand überstreicht, hat den Schaden nicht beseitigt, sondern versteckt. Ich bin Alexander Surow, Handwerker aus Stockach, seit über 20 Jahren im Bau — und ich sage Ihnen bei einem Schaden zuerst, was vor meiner Arbeit passieren muss.

Sanierung, Renovierung oder Modernisierung?

Die Unterscheidung ist keine Wortklauberei, sie entscheidet über Vorgehen und Kosten:

  • Sanierung beseitigt einen Schaden an der Substanz. Erst muss die Ursache weg, dann das Bauteil, dann die Oberfläche.
  • Renovierung beseitigt Gebrauchsspuren, die Substanz ist in Ordnung. Mehr zur Renovierung
  • Modernisierung hebt den Standard eines intakten Gebäudes. Mehr zur Modernisierung

Wer bei einem Schaden nach dem Preis für „Streichen“ fragt, bekommt von seriösen Betrieben deshalb erst eine Rückfrage.

Die Reihenfolge, an der sich alles entscheidet

Bei jedem Feuchteschaden gilt derselbe Ablauf. Wird ein Schritt übersprungen, kommt der Schaden zurück — meist nach der ersten Heizperiode.

  1. Ursache finden und abstellen. Rohrbruch, undichte Fuge, Kondensat an einer Wärmebrücke, Wasser von außen: Das sind vier verschiedene Ursachen mit vier verschiedenen Lösungen. Wer hier rät, saniert zweimal.
  2. Trocknen und messen. Bauteile brauchen Zeit, oft Wochen. Entscheidend ist nicht, wann es sich trocken anfühlt, sondern was die Messung sagt.
  3. Zurückbauen, was geschädigt ist. Durchfeuchtete Gipskartonplatten, Dämmung, Estrichdämmschichten und Tapeten kommen heraus. Was Wasser gezogen hat, wird nicht getrocknet und behalten.
  4. Wieder aufbauen. Trockenbau, Putz, Fliesen, Böden, Oberflächen. Erst hier fängt der Teil an, den man am Ende sieht.

Für die Schritte 3 und 4 bin ich Ihr Ansprechpartner. Bei 1 und 2 sage ich Ihnen, wen Sie brauchen — dazu weiter unten mehr.

Womit ich bei Schadensfällen komme

Wasserschaden: Rückbau und Wiederaufbau

Nach der Trocknung: durchfeuchtete Trockenbauwände und Decken ausbauen, Dämmung entfernen, Bauteile neu aufbauen, Fliesen und Oberflächen wiederherstellen. Bei Wasserschäden im Bad heißt das oft, dass ohnehin ein größerer Teil neu gemacht wird — dann lohnt es, den Wiederaufbau gleich als kleine Modernisierung zu denken statt zweimal aufzureißen.

Feuchte- und Schimmelschäden im Innenbereich

Befallene Oberflächen und Bauteile entfernen, betroffene Konstruktionen zurückbauen, nach der Trocknung fachgerecht wieder aufbauen — und die Stelle so ausführen, dass sie nicht wieder zur Kältebrücke wird, an der Kondensat entsteht. Wie weit ich dabei selbst gehe, hängt am Umfang; die Grenzen stehen im nächsten Abschnitt.

Risse in Wänden und Decken

Risse öffnen, Ursache beurteilen, armieren, verspachteln, Oberfläche wiederherstellen. Wichtig ist die Unterscheidung: Setzrisse an Anschlussfugen und Putzrisse sind Handwerk. Risse, die sich über Geschosse ziehen, sich verzweigen oder messbar weiterwandern, sind ein statisches Thema — da gehört ein Fachplaner davor, nicht Spachtelmasse.

Schimmel: was gilt und wer ran darf

Beim Schimmel gibt es klare Regeln, und die sind kein Vorwand, um Arbeit abzugeben. Der Schimmelleitfaden des Umweltbundesamts (Fassung 2024) staffelt den Befall nach Fläche und Tiefe:

  • Bis etwa 20 cm² — geringfügig. Das Gesundheitsrisiko gilt als sehr gering, hier kann auch der Bewohner selbst mit einem geeigneten Mittel arbeiten.
  • 20 cm² bis 0,5 m² — gering bis mittel. Eine fachliche Einschätzung ist empfohlen, und ein Fachbetrieb sollte eingebunden werden.
  • Über 0,5 m² — großer Befall. Hier ist eine Sanierung durch Fachleute mit entsprechender Sachkunde zwingend, meist mit Abschottung, Unterdruckhaltung und vollständigem Ausbau der befallenen Materialien.

Dazu kommt: Nicht nur die Fläche zählt. Verdeckter Befall hinter Vorwänden oder in Dämmschichten ist regelmäßig größer als das, was man sieht — und muss von einem Sachverständigen untersucht werden, nicht von jemandem mit einem Spachtel.

Und ein Punkt, der wichtiger ist als jeder Auftrag: Wenn im Haushalt kleine Kinder, ältere oder immungeschwächte Menschen leben oder jemand auf den Befall gesundheitlich reagiert, gehört das ärztlich abgeklärt und die Sanierung nicht aufgeschoben.

Wo ich Grenzen ziehe — und warum das gut für Sie ist

Sanierung ist der Bereich, in dem falsche Zusagen teuer werden. Deshalb offen:

  • Ursache und Gutachten. Feuchtemessung im Bauteil, Leckageortung, Bewertung eines Risses, Schadensgutachten für die Versicherung — das machen Sachverständige und Fachplaner. Ich sage Ihnen, welchen Typ Fachmann Ihr Schaden braucht.
  • Technische Trocknung. Bautrockner, Estrichdämmschichttrocknung, Messprotokolle über Wochen: Sache eines Trocknungsdienstes mit Gerät und Dokumentation.
  • Abdichtung von außen. Aufgraben, Kellerabdichtung, Drainage — eigenes Gewerk mit eigener Technik.
  • Großflächiger Schimmel und Schadstoffe. Über 0,5 m², verdeckter Befall, Asbest in alten Klebern, Spachtelmassen oder Platten: zugelassener Fachbetrieb. Bei Verdacht wird nicht weitergearbeitet, sondern eine Probe genommen.
  • Statik. Alles, was tragende Bauteile betrifft, geht über einen Tragwerksplaner.

Was bleibt, ist der Teil, für den Sie mich holen: der bauliche Rückbau des Geschädigten und der saubere Wiederaufbau — Trockenbau, Putz, Fliesen, Böden, Oberflächen, aus einer Hand und mit einem Ansprechpartner.

Wenn gerade etwas passiert ist: die ersten Stunden

Falls Sie das hier mit einem nassen Boden hinter sich lesen — in dieser Reihenfolge:

  1. Wasser abstellen am Haupthahn, nicht nur am nächstgelegenen Ventil.
  2. Strom aus in den betroffenen Räumen, wenn Wasser an Steckdosen, Verteilern oder Leuchten steht.
  3. Fotografieren, bevor aufgeräumt wird. Jeder Raum, jedes betroffene Möbelstück, auch der Wasserstand an der Wand. Diese Bilder entscheiden später über die Regulierung.
  4. Versicherung melden und fragen, ob und was Sie entsorgen dürfen. Vorher nichts wegwerfen.
  5. Querlüften statt aufheizen. Die Heizung hochzudrehen, ohne die Feuchte hinauszubringen, verteilt das Wasser nur in andere Bauteile.
  6. Dann erst Handwerker. Trocknung vor Wiederaufbau, immer.

Rufen können Sie mich trotzdem sofort — auch nur, um zu klären, was als nächstes dran ist: +49 (0) 170 82 62 156.

So läuft eine Sanierung bei mir ab

  1. Termin und Bestandsaufnahme. Ich sehe mir den Schaden an und sage Ihnen, was ich sehe — und wo ich mir kein Urteil erlaube.
  2. Klarer Plan mit Reihenfolge. Sie bekommen schriftlich, was in welcher Reihenfolge passieren muss, wer welchen Teil macht und was mein Teil kostet. Feste Positionen.
  3. Rückbau. Staubdicht abgeschottet, Bauteile geöffnet, Geschädigtes heraus. Hier zeigt sich oft mehr als vorher sichtbar war — was auftaucht, besprechen wir sofort und nicht auf der Rechnung.
  4. Wiederaufbau und Übergabe. Neu aufbauen, Oberflächen herstellen, aufräumen, gemeinsam durchgehen.

Wo ich arbeite

Rund um Stockach, Schwerpunkt Hegau und westlicher Bodensee: Stockach, Bodman-Ludwigshafen, Radolfzell, Singen, Engen, Konstanz, Überlingen, Meersburg, Allensbach, Eigeltingen, Mühlingen, Orsingen-Nenzingen und die Gemeinden dazwischen. Bei Schadensfällen ist Nähe ein echter Vorteil: Ich kann kurzfristig vorbeikommen und einschätzen, statt einen Termin in zwei Wochen anzubieten.

Sanierung in der Ostschweiz

Auch in der Ostschweiz — Kreuzlingen, Frauenfeld, Wil, St. Gallen und Umgebung — übernehme ich Rückbau und Wiederaufbau nach Schäden im Innenbereich. Als Dienstleister aus Deutschland bin ich gemeldet, die Abwicklung ist geklärt.

Was eine Sanierung kostet

Bei Schäden ist eine Zahl vor der Bestandsaufnahme unseriös, und zwar nicht aus Vorsicht, sondern aus Erfahrung: Der Umfang zeigt sich erst, wenn die Bauteile offen sind. Eine Wand kann oberflächlich befallen sein oder bis in die Dämmung. Beides sieht von außen gleich aus.

Was ich zusage: Nach dem Öffnen bekommen Sie den tatsächlichen Umfang mit Fotos und eine Aufstellung, bevor weitergearbeitet wird. Und bei allem, was planbar ist, feste Positionen im Angebot.

Häufige Fragen zur Sanierung

Woran erkenne ich, ob es nur Oberfläche ist oder die Substanz betrifft?

Ein Anhaltspunkt: Kommt es wieder, obwohl gestrichen wurde, ist es die Substanz. Auch dunkle Flecken, die im Winter erscheinen und im Sommer verschwinden, sprechen für Kondensat an einer kalten Stelle — also für eine bauliche Ursache. Sicherheit gibt nur die Messung im Bauteil.

Wie lange muss vor dem Wiederaufbau getrocknet werden?

Das entscheidet die Messung, nicht der Kalender. Bei Estrichdämmschichten sind mehrere Wochen normal. Wer vorher zumacht, baut die Feuchtigkeit ein — und der Schaden kommt in der nächsten Heizperiode zurück.

Kann ich in der Wohnung bleiben?

Bei begrenzten Schäden ja, mit Abschottung des Arbeitsbereichs. Bei größerem Schimmelbefall oder wenn Sanitärräume komplett zurückgebaut werden, ist eine Ausweichmöglichkeit nötig. Das sage ich vorher, nicht mittendrin.

Zahlt die Versicherung?

Das hängt am Schadenshergang und an Ihrem Vertrag — Leitungswasser, Rückstau, Starkregen und Grundwasser sind versicherungstechnisch vier verschiedene Dinge. Melden Sie den Schaden früh und fragen Sie vor dem Entsorgen nach. Auskunft dazu gibt Ihre Versicherung, nicht Ihr Handwerker.

Machen Sie auch kleine Schäden?

Ja. Eine feuchte Ecke, ein Riss, eine Stelle im Bad — dafür muss niemand ein Großprojekt daraus machen.

Können Sie mir sagen, wen ich zuerst anrufen muss?

Das ist oft die nützlichste Auskunft überhaupt, und sie kostet nichts. Beschreiben Sie mir den Schaden, dann sortiere ich mit Ihnen, was zuerst dran ist — Versicherung, Trocknung, Gutachter oder direkt Handwerk.

Schaden begutachten lassen — kostenlos und ohne Verpflichtung

Beschreiben Sie den Schaden über das Formular, gern mit Fotos und, wenn bekannt, seit wann er besteht. Ich melde mich innerhalb eines Werktages. Bei akuten Wasserschäden rufen Sie besser direkt an: +49 (0) 170 82 62 156, Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr.